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Geschwindigkeitsreduzierung in der Regensburger Straße

An den Ortseingängen werden die Anwohner zusätzlich zur starken Verkehrsbelastung durch den Lärm beschleunigender oder mit zu hoher Geschwindigkeit einfahrender Fahrzeuge belastet. Dies wird noch verstärkt, wenn das Ortsschild nicht ganz draußen am Ortsrand steht, wie das an der B300 der Fall ist.


Im Herbst 2006 stellten deshalb etwa 40 Anwohner der Regensburger Straße beim Landratsamt PAF den Antrag, das Ortsschild an der Regensburger Straße ca. 200m Ort auswärts bis zur Zufahrt zu den dort befindlichen Häusern zu verschieben. Der Antrag wurde mit dem Hinweis, dass die betroffenen Gebäude nicht zur geschlossenen Bebauung gehören würden, abgelehnt. Da die Begründung in den Augen der Anwohner nicht stichhaltig war, traten sie 2009 an die BI-MGL heran, um einen erneuten Antrag zu stellen.


In diesem Antrag wurde ausführlich auf die Unstimmigkeiten in der Begründung der Behörden eingegangen. Die Argumentation überzeugte die Verantwortlichen im Landratsamt schließlich. Allerdings war eine Versetzung des Ortsschildes aufgrund einer kurz vorher erfolgten Änderung der betreffenden Paragraphen in der Straßenverkehrsordnung nun tatsächlich nicht mehr möglich. Als „kleine Lösung“ wurde ein Geschwindigkeitstrichter installiert, so dass nun bei der ersten Zufahrt zu den Häusern der Regensburger Straße zumindest auf 60km/h beschränkt ist und 200m vorher die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bereitsauf 80km/h herabgesetzt ist.

Im Zuge dieser Verhandlungen mit dem Landratsamt wurde erreicht, dass auch das Ortsschild am Ortsausgang Augsburger Straße um ca. 200m bis an den tatsächlichen Ortsausgang versetzt wurde.


B300 Geisenfeld